Premier League zahlt 760 Millionen für Transfers

Im Mutterland des Fußballs sind auch in dieser Transferperiode europaweit wieder die meisten Millionen locker gemacht worden um neue Spieler zu verpflichten. Die 20 Vereine der höchsten englischen Liga haben insgesamt unglaubliche 760 Millionen Euro ausgegeben. Der teuerste Transfer kommt dabei etwas überraschend vom Londoner Spitzenclub FC Arsenal. Der dienstälteste Trainer der Premier League Arsene Wenger konnte am letzten Tag der Transferperiode den Wechsel von Mesut Özil für 50 Millionen Euro bestätigen. Den 760 Millionen Ausgaben stehen 274 Millionen Transfereinnahmen gegenüber. Insgesamt gab es in diesem Transferfenster 288 Neuzugänge und 252 Abgänge in der Premier League zu verzeichnen.
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Transfers Premier League im Überblick

Verein Transferausgaben Transfereinnahmen Bilanz
Manchester United 34.150.000 0 -34.150.000
Manchester City 116.000.000 11.707.000 -104.293.000
FC Chelsea 75.350.000 10.150.000 -65.200.000
FC Arsenal 51.000.000 12.550.000 -38.450.000
Tottenham Hotspur 121.875.000 127.020.000 5.145.000
FC Everton 29.800.000 38.300.000 8.500.000
FC Liverpool 57.050.000 32.600.000 -24.450.000
West Bromwich Albion 15.200.000 2.900.000 -12.300.000
Swansea City 24.400.000 0 -24.400.000
West Ham United 23.300.000 530.000 -22.770.000
Norwich City 30.200.000 4.455.000 -25.745.000
FC Fulham 14.300.000 0 -14.300.000
Stoke City 7.00.000 0 7.000.000
FC Southampton 39.600.000 2.000.000 -37.600.000
Aston Villa 19.400.000 8.100.000 -11.300.000
Newcastle 2.300.000 870.000 -1.430.000
AFC Sunderland 26.600.000 22.230.000 -4.370.000
Cardiff City 38.165.000 0 -38.165.000
Hull CIty 14.800.000 880.000 -14.800.000
Crystel Palace 20.340.000 0 -20.340.000

Transferhorror bei Manchester United

Der amtierende Meister hatte zwar mit David Moyes sehr schnell einen Nachfolger für den langjährigen Trainer Sir Alex Ferguson gefunden jedoch am Spielersektor handelte man sich in weiterer Folge aber eine Absage nach der anderen ein. Die Liste für die ManU ein Angebot abgegeben hatte ist lang: Herrera(Atletico Bilbao), Cristiano Ronaldo, Fabio Coentrao und Sami Khedira (alle Real Madrid), Thiago und Cesc Fabregas (beide FC Barcelona), und Robert Lewandowski (BVB) und Leighton Baines (FC Everton). Am letzten Tag und wenige Stunden vor dem Ende der Übertrittszeit konnte dann doch noch Marouane Fellaini vom FC Everton verpflichtet werden. Das am Ende nur eine wirkliche Verstärkung im Kader der Red Devils steht könnte sich im Laufe dieser Saison noch rächen, denn die Konkurrenz hat sich in dieser Transferzeit am Transfermarkt deutlich besser geschlagen. Die Gründe warum keiner der oben genannten Spieler zum englischen Meister wollte sind vielseitig, zum einen gaben die Verantwortlichen immer Angebote unter den festgeschriebenen Ablösesummen ab, zum anderen war Manchester United offensichtlich nicht mehr attraktiv genug für so manchen Spieler.

Manchester City und Tottenham Hotspur auf großer Shoppingtour

Der Vize-Meister musste im vergangenen Jahr auf internationaler Bühne erneut früh die Segel streichen und blieb im letzten Jahr ohne Titel. Mit neuem Trainer und neuen Spielern soll sich das in dieser Saison aber wieder ändern. Fernandinho (Shakhtar Donezk) kam für 40 Millionen Euro, Jesus Navas und Alvaro Negredo wurden vom FC Sevillia für 20 bzw. 25 Millionen Euro geholt und Stevan Jovetic kam vom AC Florenz für 26 Millionen Euro nach Manchester. Zusammen mit Neo-Coach Manuel Pelligrini sollen in dieser Spielzeit wieder Titel folgen und vor allem in der Champions League endlich eine bessere Figur gemacht werden. Er war der Mann der diese Transferzeit überschattet hatte – Gareth Bale (zum Portät) wechselte für 100 Millionen Euro von den Tottenham Hotspur zu Real Madrid. Diese Millionen wurden in London auch gleich wieder ausgegeben. Mit Roberto Soldado kam ein Stürmer für Millionen vom FC Valencia, weiters werden ab sofort Paulinho (20 Mio.), Etienne Capoue (11 Mio.), Erik Lamela (30 Mio.), Vlad Chiriches (9,5 Mio.) und Christian Eriksen (13.5 Mio) das Trikot der Spurs tragen.

Chelsea und Arsenal verstärken sich punktuell

Klasse statt Masse scheint wohl das Motto von Jose Mourinho und Arsen Wenger in dieser Transferzeit gewesen zu sein. Die Blues holten Andre Schürrle aus Leverkusen für 22 Millionen Euro, Willian und Samuel Eto’o beide aus Anzhi Makhachkala, wobei man für Willian 35,5 Millionen Euro auf den Tisch legen musste. Dafür kam der Kameruner ablösefrei aus Russland. Arsenal hatte sich in den letzten Jahren nicht gerade als Großeinkäufer präsentiert. Lange Zeit sah es auch in diesem Sommer so aus, doch am letzten Tag schüttelte Arsene Wenger mit dem Transfer von Mesut Özil von Real Madrid um 50 Millionen Euro einen echten Kracher aus dem Ärmel. Mit Mathieu Flamini kam noch ein Spieler ablösefrei zu den Gunners, der die Mannschaft bestens kennt, da er schon von 2004 bis 2008 unter Arsene Wenger spielte.

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