Transfers Fußball Bundesliga Deutschland 2013

Das Sommer-Transferfenster ist geschlossen. In den letzten Stunden der Transferperiode passierte im Vergleich zur internationalen Bühne im deutschen Fußball Oberhaus relativ wenig. Die meisten Vereine sicherten sich ihre Spieler bereits vor einigen Tagen oder sogar Wochen. Insgesamt gab es 216 Abgänge und 213 Zugänge bei den 16 Vereinen. Diese Transfers mussten natürlich auch unterschiedlich entlohnt werden, jedoch wurden insgesamt 263 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben und 205 Millionen Euro für Spielerverkäufe eingenommen.

Bundesliga Transfers 2013 im Überblick

Verein Transferausgaben Transfereinnahmen Bilanz
FC Bayern München 62.000.000 41.000.000 -21.000.000
Borussia Dortmund 50.000.000 44.675.000 -5.325.000
Bayer 04 Leverkusen 21.900.000 35.020.000 13.120.000
Schalke 25.700.000 6.500.000 -19.200.000
SC Freiburg 6.230.000 10.500.000 4.270.000
Eintracht Frankfurt 7.275.000 500.000 -6.775.000
Hamburger SV 2.950.000 11.100.000 8.150.000
Borussia Mönchengladbach 7.700.000 1.710.000 5.990.000
Hannover 96 10.050.000 4.200.000 -5.850.000
1.FC Nürnberg 5.700.000 6.500.000 800.000
VFL Wolfsburg 26.700.000 8.550.000 -18.150.000
VFB Stuttgart 5.700.000 6.300.000 600.000
1.FSV Mainz 7.950.000 11.250.000 3.300.000
Werder Bremen 8.750.000 13.200.000 4.450.000
FC Augsburg 2.150.000 600.000 -1.550.000
TSG Hoffenheim 9.900.000 3.600.000 -6.300.000
Hertha BSC 1.000.000 0 -1.000.000
Eintracht Braunschweig 1.400.000 0 -1.400.000

Bayern und Dortmund investieren kräftig

Der FC Bayern München konnte in der abgelaufenen Saison alle Titel holen die es zu gewinnen gab, doch ausruhen kommt beim Rekordmeister nicht in Frage. Mit der Verpflichtung von Pep Guardiola als neuen Trainer, zeigt man auch international was man in den nächsten Jahren vorhat. Dazu kommen Transfer von Mario Götze um 37 Millionen Euro oder Thiago Alcantara für 25 Millionen Euro. In der Liga musste man sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben und auch das Champions League Finale ging knapp aber doch verloren. Der BVB will in diesem Jahr wieder voll angreifen. Nach dem Abgang von Mario Götze gingen die Verantwortlichen von Borussia Dortmund auf Einkaufstour und verpflichteten Henrikh Mkhitaryan für 27,5 Millionen Euro, Pierre-Emerick Aubameyang für 13 Millionen Euro und Sokratis um 9,5 Millionen Euro.

Leverkusen verliert Schürrle, Schalke holt Prince

Bayer 04 Leverkusen musste einen seiner gefährlichsten Offensivspieler in dieser Transferperiode ziehen lassen. Andre Schürrle wechselte für 22 Millionen Euro nach London zum FC Chelsea. Diese Millionen investierte Sportdirektor Rudi Völler in erster Linie in den Angreifer Heung-Min Son, der für 10 Millionen Euro vom HSV kam und in den Youngster Emre Can der für 5 Millionen Euro von Bayern München verpflichtet wurde. Etwas anders verlief die Transferperiode beim FC Schalke 04. Der Verein aus dem Ruhrpott konnte seine Stars wie Julian Draxler oder Jefferson Farfan halten und verpflichtete für 10 Millionen Euro mit Kevin-Prince Boateng vom AC Milan einen echten Superstar. Sportdirektor Horst Heldt ist mit dieser Verpflichtung ein echter Transfercoup gelungen.

Vereine treten kürzer

Bei so manchen Summen, die in München oder Dortmund mittlerweile an der Tagesordnung liegen können andere Vereine aus finanziellen Gründen einfach nicht mithalten. Einzig der VFL Wolfsburg verstärkte sich mit Luis Gustavo noch im zweistelligen Millionen Bereich (17,5 Millionen Euro). Andere Clubs müssen da deutlich kleinere Brötchen backen und schauen sich vermehrt um ablösefreie Spieler um oder sind an Leih-Geschäfte interessiert.

Der Fall Lewandowski

Geht er oder geht er nicht? Diese Frage wurde wohl bei keinem anderen Spieler so heiß diskutiert wie bei Robert Lewandowski. Der polnische Nationalspieler machte in diesem Sommer keinen Hehl daraus zum FC Bayern München wechseln zu wollen und zwar genau jetzt. Die BVB-Bosse rund um Hans-Joachim Watzke ließen sich von ihrem Stürmer allerdings nicht unter Druck setzen und so blieb der Angreifer. In der vergangenen Saison erzielte Lewandowski wettbewerbsübergreifend 46 Tore für Borussia Dortmund und unterstrich somit seinen Stellenwert für den BVB. Mittlerweile hat sich der 25-jährige mit der Situation auch abgefunden und will nun im gelb-schwarzen Trikot wieder Titel gewinnen.
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